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Sorry, die Zeit hat mir leider nicht mehr fuer einen wirklichen Abschlussbericht gereicht, musste ausgiebig Geburtstag feiern! Aber ab morgen kann ich den meisten von euch ja selber erzaehlen. Gewisse Dinge sind sowieso besser, dass Mama sie erst erfaehrt wenn der Juengste wieder wohlbehalten zurueck ist…zum Beispiel dass am 23.4. zwei ihrer Kinder sich in einer Diktatur aufhielten (Uganda und Birma), oder dass die Busfahrt heute an Festungen aus angespitzten Bambusstangen und Traktorreifen und Polizei – und Armeearmada vorbeiging, oder oder oder … ;)

Vielen Dank fuer die ganzen Geburtstagsgruesse! Hab mich ueber alle sehr gefreut! Bis morgen! Und, was den Blog betrifft…wer weiss vielleicht wird er ja ein drittes Mal ungeplant reaktiviert! Danke fuers Lesen und die Kommentare auch!

Philipp

Bevor ich ueberhaupt den Part 2 ueber Nuupo schreiben konnte war ich nun schon ein zweites Mal da. Bei der Gelegenheit habe ich uebrigens herausgefunden, das der Death-Highway 1219 Kurven aufweist.

Und das ist das Transportmittel, mit dem man jede einzelne der 1219 Kurven spuert…

Ein Bild vom Fluechtlingslager Umbiang, an dem man auf dem Weg nach Nuupo vorbekommt. Von Nuupo habe ich leider kein “Panoramabild”, sieht aber recht aehnlich aus.

Ich habe bereits beim letzten Mal erzaehlt, dass sich die Leute hier bemuehen ein normales Leben zu fuehren. Obwohl kein Geld da ist (Einnahmequelle sind Verwandte die es geschafft haben irgendwo Asyl und Job zu bekommen und Geld schicken), die sanitaeren Bedingungen unter aller Wuerde sind, die aerztliche Versorgung ein Witz (fuer 20.000 Menschen gibt es so eine Art Apotheker, der aber eigentlich egal was man hat nur ein paar Pillen Paracetamol verschreibt, das wars), die naechste Stadt 2h weg ist (aber um dorthin zu duerfen braucht man sowieso eine spezielle Erlaubnis)…ich habe das Gefuehl das alles nehmen die Menschen hier hin, ist in Ordnung, man arrangiert sich. Die Leute koennen froehlich sein, sind unglaublich nett zu uns.

Doch die Vergangenheit und die Zukunft sind das, was sie immer wieder einholt. Die Vergangenheit: Viele Fluechtlinge haben Monate von Flucht hinter sich, mussten mit ansehen wie ihre Doerfer zerstoert wurden, Familienmitglieder getoet wurden, sassen im Gefaengnis (und gegen die burmesischen Gefaengnisse kann man das Bangkoker Gefaengnis wahrscheinlich wirklich Bangkok Hilton nennen), oder, vielleicht noch schlimmer, waren selbst burmesische Soldaten und mussten anderen Menschen all das zufuegen, ohne es zu wollen. Ein Moench habe ich kennengelernt, der 13 Jahre in der burmesischen Armee war, desertiert ist und dann mehrere Jahre in der Widerstandsarmee gekaempft hat. Ich habe zuvor noch nie einen Moench weinen sehen.

Und die Zukunft: Ashin Kesara sagt: “Wir leben in einem Fluechtlingslager. Aber wir sind keine Fluechtlinge, weil uns niemand als solche anerkennt.” Sonst waeren ja schon alle in einem Drittland aufgenommen worden. Wer nicht detailliert seine politische Verfolgung dokumentieren kann, hat schlechte Karten, irgendwo aufgenommen zu werden. Ich frage mich immer wie man das anstellen soll. Das hoert sich fuer mich an wie als ob man am besten jedes Verbrechen das man begeht auf Video dokumentiert… Dass die Situation in Birma sich in naechster Zeit aendert, ist unwahrscheinlich. Die Militaerjunta sitzt tief im Sessel, fast alle Revolutionaere mussten nach der Safran-Revolution 2007 fliehen, und seitdem interessiert sich auch irgendwie niemand mehr so wirklich fuer eine der heftigsten Diktaturen der Welt. Thailand hat gerade seine eigenen Probleme und werden ganz sicher nicht ihre strenge Fluechtlingspolitik lockern. Auf was sollen die Menschen hoffen? Mehr Aufmerksamkeit von der Welt, denke ich, sodass auf irgendeine Weise oeffentlicher Druck entsteht. Naja und einen klitzekleinen Beitrag will ich mit meinem Blog, und ein paar anderen Berichten die ich gerade schreibe, dazu leisten.

Es ist so ein riesiges Potential, dass hier verschwendet wird! Dieser Mann hier hat Geschichte studiert und haelt mal kurz einen 15minuetigen Vortrag ueber deutsche Architektur. Statt zu forschen oder zu lehren laedt er in Nuupo Autobatterien auf, die einzige Energiequelle hier.

Er hier zeichnet die kreativsten Karrikaturen, die ich seit langem gesehen habe. Seit 2 Jahren hat er die Erlaubnis, in die USA einzureisen. Doch er wartet immernoch, dass er abgeholt wird. In der Zwischenzeit hat er geheiratet und einen Sohn bekommen.

Ashin Kesara (rechts) ist der Abt des Tempels in Nuupo, der uns zusammen mit dem deutschen Moench Bernhard (links) eingeladen hat. Ashin Kesara hat sich deutsch mit Kassetten und Buechern beigebracht und kann fliessend mit uns sprechen! Seine Geschichte lasse ich ihn lieber selber erzaehlen:

http://forum-cologne.de/index.php?option=com_content&view=article&id=590:interview-mit-ashin-kesara-buddhistischer-moench-aus-burma&catid=74:lokal-nachrichten&directory=238

So ist das Lernen von Fremdsprachen die Chance, die die Menschen hier sehen. Dass sie, wenn sie es schaffen sollten in einem Land aufgenommen zu werden, die Sprache koennen. Hierfuer werden dringend Englischlehrer gebraucht. Deshalb habe ich letztes Wochenende meine Freunde aus Bangkok P’Mick und P’Aort eingeladen. Sie haben eine Organisation, die Volunteers in verschiedene Projekte sendet und wenn alles gut laeuft wird eines davon auch bald in Nuupo sein.

Nach erfolgreichem Gespraech mit dem Thai-Chief des Camps.

Wer hier Englisch unterrichten will, muss mit allen Wassern gewaschen sein – aber die Menschen hier wollen wirklich lernen (im Gegensatz zu den meisten Thais) und haben kaum eine Chance dazu – als Gegenleistung kriegt man also wirkliche Dankbarkeit. Also, wie waers?

Hier noch ein paar Eindruecke:

Abschiedsbild mit Cecillia und Andrea

So einfach wird man also in einem Drittland aufgenommen. Aha.

Wohin wohl die Reise fuehrt?

Gut, dass die beiden sich darueber noch keine Gedanken machen…

Moenchsgewaender im Wind…

Ok, hier koennt ihr mal sehen was draussen vor dem Internetcafe abgeht. Hier herrscht Krieg. ;)

Und das ist nur eine Seitenstrasse in einer Kleinstadt, ich will gar nicht wissen was in Bangkok oder Chiang Mai auf den Hauptstrassen los ist. Naja, ueber Bangkok machen die Leute Witze dass dort die Leute versehentlich die echten Gewehre statt der Wasserpistolen ausgepackt haben. Sehr witzig. ;-D

Mit Songkhran wird das neue Jahr des thailaendischen Kalenders gefeiert…3 Tage lang…Zusammen mit dem chinesischen Neujahr und dem westlichen Neujahr und dem muslimischen Neujahr haben die Thais dann zusammengerechnet an die 10 Feiertage nur fuer Neujahrsfeiern. :D

Waehrend Songkhran teilt sich hier die Bevoelkerung in zwei Gruppen: Eine, die sich zuhause einbunkert und die andere die mit Wassereimern und Pistolen bewaffnet rumfaehrt und alles und jeden befeuert. Es ist wirklich so: Man kann nicht trocken bleiben, es geht einfach nicht. Das macht Sauspass, vorallem wenn man schon morgens um 10 eine Flasche Sangsom oeffnet (was anderes bleibt einem auch wirklich nicht uebrig!) aber ist auch ziemlich gefaehrlich, wovn ich gestern selbst Zeuge wurde. Ein Pick-Up fuhr zu ruckartig an und die Feiernden fielen allesamt runter, einer von ihnen wurde von der Wassertonne begraben und schwer verletzt. Wahrscheinlich war das eine  Erinnerung, dass es bald nach Hause und an die Arbeit geht…dann aber wenigstens mit Kommunikation in deutsch…

Morgen kommen meine Freunde Mick und Aort aus Bangkok, denen eine Organisation gehoert, die in verschiedene Projekte Volunteers schickt. Ich moechte sie zu verschiedenen Projekten hier bringen zu denen ich Kontakte geknuepft habe und hoffe, dass sie hier Volunteers hinschicken, denn hier werden sie wirklich gebraucht. Wer auch immer Interesse hat, z.B. Englisch zu unterrichten oder im medizinischen Bereich zu helfen, wende sich bitte an mich.

Ich werde immer wieder gefragt, was ich denn eigentlich genau mache – diese Frage laesst sich leider wirklich schwer beantworten, deshalb schreibe ich ja den Blog. :) Auf jeden Fall Thai way of life geniessen. :)

Und jetzt schreibe ich wieder zuviel, ich sollte wirklich wieder rausgehn und die kleinen burmesischen Teufel einseifen die mich vorher mit einem Eimer Eiswasser (!) beinahe vom Fahrrad geschmissen haetten! :-D

In diesem und im naechsten Artikel moechte ich vom Fluechtlingslager Nuupo berichten.

Ich wurde bereits bei dem Besuch auf der Muellhalde und der Schule von dem deutschen Moench Bernhard eingeladen, mit ihm nach Nuupo zu gehen. Doch es dauerte einige Zeit, bis ich mich wirklich dazu durchringen konnte. Ich fand es schon auf der Muellhalde furchtbar, Leid zu “besichtigen” und nichts dagegen tun zu koennen, da halfen auch die Suessigkeiten und Vitamindrinks nicht, die wir den Menschen dort brachten.

Doch letztlich ergaben sich fuer mich danach doch noch Moeglichkeiten zu helfen, zum Beispiel beim Organisieren einer Art mobilen Gesundheitseinheit, die zu Orten wie diesem geht. Aber das ist eine andere Geschichte. Bernhard sagte mir ausserdem immer wieder, dass sich dort alle ueber ein Besuch freuen wuerden, die Menschen hungern nach Kontakt zur Aussenwelt und jeder der kommt ist ein Zeichen fuer sie, dass sie nicht vergessen werden. Als dann noch klar war, dass auch Andrea mitgehen wuerde, entschied ich mich schliesslich dafuer. Andrea ist eine gebuertige Rumaenin, die aber die meiste Zeit in Deutschland aufgewachsen ist, in England und Neuseeland studiert hat und in Laos bei der UN gearbeitet hat und auch sonst noch recht viel rumgekommen ist, dementsprechend ein bisschen verrueckt aber ein Garant sowohl fuer Spass, als auch fuer konstruktives Arbeiten. Irgendwie erinnert sie mich n bissl an meine Schwester. :)

Am Donnerstag machten sich also Bernhard, Andrea und ich auf den 7stuendigen Trip nach Nuupo. Ok, ueber die Fahrten koennte ich schon Seiten schreiben, aber ich fasse mal nur kurz zusammen:

Gefaehrt: Songthaew = Pickup, hinten ueberdacht mit kleinen Baenken an den Laengsseiten.

Passagiere: 25 Menschen, Gepaeck, Reissaecke, ein Huhn und drei Schweine (in Taschen!), von denen ich eines mit meinen Fuessen einkeilen musste, damit es nicht runterfaellt, waehrend es am einen Fuss rumknabbert und ueber den anderen scheisst.

Strecke: Genannt der Todeshighway, vorallem wegen frueherer Guerillaattacken, aber auch heute noch wegen extrem hoher Unfallraten aufgrund extrem enger Kurven und versagender Bremsen. Dafuer die gigantischste Dschungellandschaft, die ich in Thailand bisher gesehen habe.

Wegelagerer: Nicht nur ca. 10 Kontrollposten von Militaer und Polizei, die mehr oder weniger intensive Kontrollen durchfuehren, sondern auch mindestens genausoviel Attacken mit Wassereimern und Wasserpistolen von Kindern, denen noch niemand gesagt hat, dass das Wasserfestival erst am 14. beginnt.

Symptome wahrend der Fahrt: Bauchkraempfe (war bereits vorher etwas krank), Uebelkeit (rueckwaerts fahren, Kurven, Steigungen, Schlaglocher, ein Fahrer der wohl Automatikschaltung gewohnt war…), Sonnenbrand (als ich in der Mittagssonne draussen stehen musste), Kopfschmerzen (als ich sass und vom viel zu niedrigen Dach regelmaessig Kopfnuesse bekam), Schuettelfrost (total durchnaesst dem Fahrtwind ausgesetzt aufgrund der oben genannten Wegelagerer)

Ok, genug von exotischen Reisemethoden, zurueck zum eigentlichen Thema: Den Fluechtlingen. Es gibt 7 grosse Camps in Thailand mit insgesamt 200.000 Einwohnern – insgesamt leben aber ca. 2 Millionen Burmesen in Thailand und die meisten davon illegal. Auch die Einwohner der Camps haben nicht mehr als eine Erlaubnis, sich in dem Camp aufzuhalten. Sie koennen nur mit einer speziellen Erlaubnis raus, sie duerfen kein Business eroeffnen, sie haben keine Chance auf Einbuergerung in Thailand. Sie koennen einzig und allein auf ein Drittland hoffen, das sie aufnimmt, fuer die meisten so wie ich mitbekommen habe die USA, in Deutschland versuchen es die meisten gar nicht erst, die Auflagen sind kaum zu erbringen. Wie soll ein Fluechtling beweisen, dass er ein politischer Fluechtling ist? Dass er deshalb in Haft sass? Eine Frage, ueber die ich mich wohl ein bisschen mit meinem Vater unterhalten sollte. :)

In Nuupo selbst sind 10.000 registrierte Fluechtlinge, aber es sind wohl mindestens 15.000 dort. Mein erster Eindruck war: Dieses Fluechtlingslager ist schoener als Mae Sot. Natuerlich gibt es dreckige stehende Gewaesser, Muell an den Strassen usw., doch nicht so viel wie man es von einem Fluechtlingslager erwarten wuerde. Und vorallem: Alles ist aus Naturmaterialien gebaut, alles auf Pfeilern stehende Bambushuetten – deshalb meine ich schoener als z.B. Mae Sot mit den typischen Steingebaeuden, weil, naja Dreck hat es da auch genug. Doch das schoenste Gefaengnis bleibt ein Gefaengnis – es ist die Hoffnungslosigkeit, durch die Nuupo kein einfaches Dorf, sondern ein Fluechtlingslager ist.

Wir lebten im Tempel, ich schlief auch bei den Moenchen, Andrea in einem Haus daneben. Wir wurden unglaublich freundlich empfangen, und ich hatte das Gefuehl echt freundlich und nicht falsch-asiatisch-eigentlich-hasse-ich-dich-aber-ich-will-dein-Geld-freundlich. Wir assen dort, wurden vom Abt Ashin Kessara durchs Lager gefuehrt und durften am Alltag wie auch einer besonderen Zeremonie teilhaben. Zufaellig fiel auf den Tag an dem Tag, an dem wir da waren, die Ordniation von 30 Moenchen (ueber die Zeit des Wasserfestivals).

Hier ein paar Bilder davon fuer den ersten Eindruck, die zeigen sollen: Die Menschen in Nuupo versuchen ein normales Leben zu fuehren. Den Unterschied macht die Geschichte hinter der Fassade. Im naechsten Bericht moechte ich euch ein paar der Menschen vorstellen, die ich getroffen habe und ihre Geschichte erzaehlen, ausserdem wird es dann mehr Bilder geben, weil die meisten (und besseren) Bilder hat Andrea gemacht, sie muss mir ihre noch schicken.

Weil ich die Bilder immernoch nicht habe, und morgen fuer 2 Tage mit dem deutschen Moench in ein Fluechtlingslager gehe, zur Ueberbrueckung nochmal eine kleine Anekdote:

Es ist eine Geschichte, die mir gerade der Inhaber meines Guest Houses erzaehlte, der auch fuer verschiedene Volunteerprojekte zustaendig ist:

HIV-Praevention und Verhuetung ist vorallem bei den eingewanderten Burmesen ein Fremdwort, deshalb machen hier Volunteers regelmaessig Kurse zu diesem Thema. Kulturell angepasst wird hier das Kondome aufziehen statt mit einer Banane mit einem Bambusrohr geuebt. Leider ging aufgrund der Sprachbarriere ein Teil des Konzepts verloren: Ein Burmese spazierte in freudiger Erwartung nach Hause zu seiner Freundin, verzierte mit einem Kondom die Bambusstaude vor dem Haus und machte sich in Sicherheit waegend ans Werk, und das Ergebnis laesst sich aus der Ueberschrift ableiten. ;)

Ich habe hier mittlerweile einen Privatlehrer in Thai, und nehme Burmesisch-Kurse in der Klinik fuer burmesische Fluechtlinge. Missverstaendnisse passieren trotzdem noch genug, wenn auch nicht in diesem Ausmass… ;)

Erst gestern wurde ich daran erinnert, dass heute ja Ostersonntag ist. Seltsam, eigentlich lassen die Thais ja keinen Feiertag aus aber ich hab noch keine kitschigen rosa Osterhasen oder aehnliches gesehen…

Es werden noch ein paar unangenehme Geschichten zu erzaehlen sein, doch Ostersonntag ist vielleicht ein guter Tag, sich dem bereits erwaehnten Stichwort “vielleicht freundlichste Menschen Thailands” zu widmen.

Kleine Ostersonntagsgeschichte:

Wir waren abends in einem Lokal essen und gingen danach noch in eine Bar. Zu  spaeterer Stunde kam zum mittlerweile geschlossenen Lokal zurueck und wollte mein Fahrrad holen, es heisst uebrigens Emma und ist eines dieser globigen Omafahrraeder mit ultragemuetlichem Sitz und Korb vornedran, und statt einem Gepaecktraeger hat es sogar einen zweiten ultragemuetlichen Sitz fuer eine zweite Person. Doch – oh Schreck – es war umgefallen, und der Fahrradstender liess sich nicht mehr hochklappen. Ich werkelte eine Weile dran rum, waehrend mich die zwei Bedienungen serviettenfaltend und typisch thai schuechtern-kichernd dabei beobachteten. Ich gab schliesslich auf und sagte den beiden, dass ich am naechsten Tag wiederkommen und es holen wuerde.

Das tat ich auch, doch am naechsten Morgen – Panikattacke - Emma war weg. Ich suchte herum, klopfte am Restaurant, das immernoch zu war, doch weit und breit nichts zu sehen. Dann schliesslich kam eines der Maedels um das Restaurant aufzumachen. Ich begann in thai auszufuehren, dass ich gestern mein Fahrrad habe stehen lassen und es nicht mehr da sei, doch sie lachte und wusste sofort bescheid. Sie fuehrte mich in eine Garage hinter dem Restaurant. Sie hatten das (abgeschlossene) Fahrrad in ihre Garage getragen und sogar extra hinter ein paar Brettern versteckt, damit es nicht gestohlen wird – und – den Fahrradstender repariert! Auch wenn das Essen dort nicht wirklich der Hammer ist, denen ist ein grosszuegiges Trinkgeld sicher. ;)

Und das ist nur eine von vielen solcher Erlebnisse. Also, denkt an euer Karma und frohe Ostern. :)

Naechstes Mal versuch ich mal ein paar Bilder hochzuladen.

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